5. Internationale Schüler:innen Klimakonferenz

Mittwoch, 12. März 2025 | 09:00 – 14:00 Uhr | HSBI Bielefeld

Interaktion 1 | 33619 Bielefeld | www.hsbi.de

im Kontext der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

„Tag der Bildung“ in der HSBI: Annähernd 2.000 Schüler:innen aus ganz OWL diskutierten Auswirkungen der Modeindustrie auf Klima und Menschenrechte

Ein T-Shirt für drei Euro? Beim „Tag der Bildung“ der Bielefelder Klimawoche diskutierten Schüler:innen gemeinsam mit Expert:innen, Vereinen und Institutionen die Problematik hinter „Fast Fashion“: Welche Alternativen und Handlungsmöglichkeiten haben wir als Konsument:innen? Warum ist „Second Hand“ nicht automatisch besser? Eine Erkenntnis: Die Textilindustrie kann nur nachhaltiger werden, wenn wir bewusster kaufen und die Politik in die Verantwortung nehmen.

Bielefeld (hsbi). Rasant wechselnde Kollektionen zu günstigen Preisen, die in hohen Stückzahlen und aus umweltschädlichen Synthethikstoffen unter nicht selten menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden – das ist das Geschäftsmodell hinter „Fast Fashion“. Der Trend, der aktuell von Online-Händlern noch weiter befeuert wird, stellt ein immer größeres Problem für Klima und Menschenrechte dar. Um nur eine Zahl zu nennen: Die EU-Kommission gibt in ihrer Textilstrategie an, dass jede Sekunde (!) weltweit eine LKW-Ladung an Kleidungsstücken verbrannt oder auf einer Mülldeponie entsorgt wird.

Beim „Tag der Bildung“ der 17. Klimawoche Bielefeld am Mittwoch, den 12. März, in der Hochschule Bielefeld (HSBI) diskutierten Schüler:innen aus ganz OWL diese und weitere Auswirkungen der Textil- und Modeindustrie auf Klima und Menschenrechte. Was können wir als Konsument:innen tun? Ist Second Hand besser? Und welche nachhaltigen Alternativen habe ich, wenn ich mir die fair produzierte Jeans nicht leisten kann? Das waren nur einige der Fragen, die in Vorträgen und Workshops und erörtert wurden. Rund 450 Schüler:innen waren vor Ort und schätzungsweise 1500 per Livestream dabei.

„Nachhaltige und bessere Zukunft schaffen“  

Der „Tag der Bildung“ ist Bestandteil der Bielefelder Klimawoche und wird vom Verein KlimaWoche e.V. und der HSBI seit mehreren Jahren gemeinsam veranstaltet. HSBI-Präsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk: „Wir sind begeistert, dass erneut so viele Schüler:innen an die Hochschule gekommen sind, um Herausforderungen zu diskutieren, die uns als Gesellschaft betreffen. Als Hochschule ist es unsere Verantwortung, jungen Menschen das Wissen und die Fähigkeiten mit auf den Weg zu geben, um eine nachhaltige und bessere Zukunft zu schaffen. Aus diesem Grund unterstützen wir den „Tag der Bildung“ zum nunmehr fünften Mal!“

Begrüßt wurden die Schüler:innen nicht nur von der Präsidentin, sondern auch von Bielefelds Bürgermeister Andreas Rüther. Rüther: „Nachhaltige Entwicklung lässt niemanden zurück. Generationengerechtigkeit und Inklusion sind ein fester Bestandteil der Bielefelder Nachhaltigkeitsstrategie. Wir, die heutige Generation, haben eine Verantwortung für die kommenden Generationen und müssen dementsprechend nachhaltig wirtschaften, handeln und denken.“

Durch das Programm, das per Livestream in zahlreiche Klassenräume übertragen und für Teilnehmenden von internationalen Partnerschulen auch simultan ins Englische übersetzt wurde, führten souverän die Schüler Linus Runge und Jonas Elsner vom Gymnasium Bethel.

Nachhaltigkeitsprojekte zeigen Alternativen auf

„Unsere Kleidungsstücke haben eine Geschichte, die oft unsichtbar bleibt“, so Jens Ohlemeyer, Projektmanager und Vorstandsvorsitzender der KlimaWoche Bielefeld e.V, zum Thema des Tages. „Von der Herstellung der Rohstoffe über die Produktion bis hin zu den Logistikwegen – die globale Textilindustrie hinterlässt einen großen ökologischen Fußabdruck und beeinflusst das Leben von Millionen Menschen weltweit.“ Genau dafür sollten die Schüler:innen beim diesjährigen Tag der Bildung sensibilisiert werden. Gleichzeitig wurden Alternativen aufgezeigt: Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten Schulen, Vereine und NGOs Nachhaltigkeitsprojekte und Upcycling-Aktionen zum Mitmachen. Das Berufskolleg Halle (Westf.) zeigte mit kreativen Upcycling-Modellen, welches Potenzial in Altkleidern für eine nachhaltige Modezukunft steckt.

Vorträge und Workshops: die Reise eines T-Shirts

Der Stand vom HSBI-Projekt InCamS@BI beschäftigte sich mit dem Zusammenhang von Mikroplastikverschmutzung von Gewässern durch Kleidungsabrieb. Denn: Schaut man sich das Mikroplastik im Meer an, lässt sich feststellen, dass 35 Prozent der Partikel aus synthetischer Kleidung kommen. Als Lösung für dieses globale Problem präsentierte InCamS@BI Technologiescout Tim Baumann den von ihm entwickelten Mikroplastikfilter, der den beim Waschen von Kunstfasern entstehenden Mikroplastikabrieb zukünftig auf ein Minimum senken soll und in Waschmaschinen Anwendung finden könnte. Bei der Entwicklung ließ sich Baumann vom Kiemensystem des Riesenmantarochens inspirieren und stand den Besucher:innen zu diesen und anderen Fragen der Biophysik Rede und Antwort.

Fachwissen pur bekamen die Schüler:innen auch in den Vorträgen der Berliner Journalistin Carmen Maiwald, die zu den Themenschwerpunkten Mode, Nachhaltigkeit und Greenwashing recherchiert, und von Vreni Jackle, Co-Founderin der Initiative Fashion Changers. Im „Fair Fashion Talk“ diskutierten Bielefelder Akteur:innen konkrete Wege, um in unserer Stadt einen positiven Wandel voranzutreiben. Es wurde deutlich: Die Modeindustrie kann nachhaltiger werden, wenn wir bewusster kaufen und Politik und Textilbranche in die Verantwortung nehmen für transparente Produktionsketten und faire Arbeitsbedingungen.

Mit diesen Impulsen ging es für die Schüler:innen im Anschluss in Workshops weiter: Sie bedruckten Textilien mit Siebdruck und bastelten aus alten Jeanshosen Grußkarten. Die Verbraucherzentrale und das Welthaus Bielefeld zeigten in ihren Workshops, welche Wege und Produktionsschritte nötig sind, bis T-Shirt, Turnschuhe oder Fußball in unseren Geschäften zu kaufen sind.

Seit diesem Jahr wird der „Tag der Bildung“ unterstützt vom European Climate Pact. Botschafterin Clara Tomé Colmer, Klimaschutzaktivist:in und Expert:in für Umweltrecht, gab einen Workshop zu Umwelt- und Menschenrechtsauswirkungen von Lieferketten der Fast Fashion. Auch Jens Ohlemeyer ist offizieller Botschafter des European Climate Pacts.

Dass Altkleiderspenden oder „Second-Hand“ nicht immer besser ist, zeigte der Workshop der Lokalgruppe von Fashion Revolution. Gemeinsam warfen die Schüler:innen einen Blick hinter die Kulissen der Second-Hand-Mode und der Altkleiderindustrie und deckten die Probleme hinter dem Handel mit billiger, gebrauchter Kleidung auf. Die Schüler:innen erfuhren außerdem, dass die meisten günstigen Kleidungsstücke nur schwer recycelbar sind, da die verschiedenen Bestandteile kaum voneinander zu trennen sind.

Ein Tag voller Impulse und Ideen für die Zukunft

Einen internationalen Blick auf die Textilbranche bot der Vortrag von Tanvir Kabir, Botschaftsrat der Botschaft Volksrepublik Bangladesch in Berlin. Er betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Forschung und persönlichen Engagement ist, um die Herausforderungen zwischen Textilindustrie und Umwelt sowohl in Bangladesch als auch in Deutschland zu bewältigen.

Mit einer Ergebnispräsentation ging der diesjährige „Tag der Bildung“ voller Frage, Ideen und Impulsen zu Ende. Jens Ohlemeyer resümiert: „Unser Ziel war es, die Schüler:innen dafür zu sensibilisieren, welche Auswirkungen die Textilbranche hat – das ist uns dank der zahlreichen Workshops, Vorträge und interaktiven Formate mehr als gelungen! Wir bedanken uns auch bei unseren Partnern und Unterstützern, die den Tag der Bildung ermöglichen.“

KlimaWoche Bielefeld e.V.
Die KlimaWoche e.V. verfolgt das Ziel, nachhaltige Entwicklungen zu fördern und durch Kreativität Zugang zu Klima-, Umweltschutz- und sozialen Themen zu schaffen. Nicht nur die „Fridays for Future“-Bewegung zeigt die Notwendigkeit dieses Ansatzes, auch in der lokalen Wirtschaft ist das Thema Nachhaltigkeit fester Bestandteil der Philosophie zahlreicher Unternehmen. Zum „Tag der Bildung“ gehört die internationale Schüler:innen-Klimakonferenz. Beides ist Bestandteil der Klimawoche und wird vom Verein KlimaWoche e.V. und der HSBI seit mehreren Jahren gemeinsam veranstaltet.

SAVE THE DATE: Die 6. Schüler*innen Klimakonferenz findet am 11. März 2026 in der HSBI Bielefeld statt

Der Tag der Bildung 2025 – 5. Internationale Schüler:innen Klimakonferenz  | KlimaWoche Bielefeld wird unterstützt vom European Climate Pact.

AGENDA | PROGRAMM

5. Internationale Schüler:innen Klimakonferenz

  • 08:00 Uhr

    Aufbau Markt der Möglichkeiten

  • 09:00 Uhr

    Begrüßung | Audimax

        • Präsidentin der Hochschule Bielefeld
          Prof. Dr. rer. medic. Ingeborg Schramm-Wölk
        • Bürgermeister der Stadt Bielefeld
          Andreas Rüther
        • Vorstandsvorsitzender der KlimaWoche Bielefeld e.V.
          Jens Ohlemeyer
        • Moderation
          Linus Runge
        • Moderation
          Jonas Elsner

      Auch 2025 wird die Veranstaltung wieder von Mitgliedern der Klima-AG des Friedrich-v. Bodelschwingh Gymnasium (Bielefeld Bethel) moderiert. Die Klima-AG war im Jahr 2009 Ausgangspunkt der Gründung des Vereins der KlimaWoche Bielefeld, welcher gemeinsam mit der Hochschule Bielefeld HSBI bereits zum 5. Mal die Internationale Schüler:innen Klimakonferenz veranstaltet.

  • 09:10 Uhr

  • 09:30 Uhr

  • 09:50 Uhr

    FAIR FASHION TALK

    Jutta Meisen, Samira Kuljurgis, David Finke, Birgit Reher

    • Lokale Lösung, globale Wirkung – Was können wir in unserer Community und unserer Stadt für nachhaltigere und fairere Mode bewegen?

    mehr zu den Akteuren und dem Thema des Talks

  • 10:15 Uhr

    Präsentation UPCYCLING-Fashion

    „Textil-Revolution: öko, fair und neu gedacht“

    Fachbereich Bekleidung des Berufskolleg Halle (Westf.)

    mehr lesen

  • 10:30 Uhr

    Pause | Markt der Möglichkeiten | Kleidertauschbörse

    Magistrale der HSBI

  • 11:00 Uhr

  • 12:30 Uhr

    Mittagspause | Markt der Möglichkeiten | Kleidertauschbörse

  • 13:00 Uhr

  • 13:15 Uhr

    Präsentation der Workshop-Ergebnisse durch die Schüler:innen

    Raum AudiMax

  • 14:00 Uhr

    Ende der 5. Internationalen Schüler:innen Klimakonferenz

MODERATION

5. Internationale Schüler:innen Klimakonferenz

Moderation von Jonas Elsner und Linus Runge

Auch 2025 wird die Veranstaltung wieder von Mitgliedern der Klima-AG des Friedrich-v. Bodelschwingh Gymnasium (Bielefeld Bethel) moderiert. Die Klima-AG war im Jahr 2009 Ausgangspunkt der Gründung des Vereins der KlimaWoche Bielefeld, welcher gemeinsam mit der Hochschule Bielefeld HSBI bereits zum 5. Mal die Internationale Schüler:innen Klimakonferenz veranstaltet.

Jonas Elsner

 

Linus Runge

 

BEGRÜSSUNG

Präsidentin der Hochschule Bielefeld 
Prof. Dr. rer. medic.
Ingeborg Schramm-Wölk

 

Bürgermeister der Stadt Bielefeld
Andreas Rüther

 

Vorstandsvorsitzender der
KlimaWoche Bielefeld e.V. 
Jens Ohlemeyer

 

Die 5. Internationale Schüler:innen Klimakonferenz im Rahmen des Tags der Bildung steht unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Stadt Bielefeld.

Bürgermeister Andreas Rüther ist vor Ort und begrüßt um 09:00 Uhr im Audimax gemeinsam mit der Präsidentin der Hochschule Bielefeld Prof. Dr. rer. medic. Ingeborg Schramm-Wölk und Jens Ohlemeyer die Teilnehmenden.

Statement von Bürgermeister Andreas Rüther
„Nachhaltige Entwicklung lässt niemanden zurück. Generationengerechtigkeit und Inklusion sind ein fester Bestandteil der Bielefelder  Nachhaltigkeitsstrategie.

Wir, die heutige Generation, haben eine Verantwortung für die kommenden Generationen und müssen dementsprechend nachhaltig wirtschaften, handeln und denken.“

CARMEN MAIWALD

KEYNOTE von Carmen Maiwald | Freie Journalistin und Dozentin
09:15 Uhr | Audimax

„How fast is too fast? Wie Fast Fashion Menschen und Umwelt ausbeutet“  

Habt ihr schon mal bei Shein oder Temu bestellt oder bei Primark eingekauft? Dann wisst ihr, dass man gar nicht so schnell shoppen kann, wie diese Marken neue Mode rausbringen. Die Frage ist nur: Wie kann in diesem Tempo Kleidung hergestellt und zu niedrigsten Preisen angeboten werden? Was steckt hinter dem System “Fast Fashion” und welche Auswirkungen hat es auf unsere Umwelt und Gesellschaft?

Carmen Maiwald, freie Journalistin und Expertin für Mode und Greenwashing, enthüllt die Mechanismen des rasanten Modezyklus. Sie erklärt, wie Fast Fashion Brands Greenwashing nutzen, wie Influencer-Marketing die Nachfrage befeuert und welche Macht wir als Konsument:innen haben. Vielleicht werdet ihr Mode danach mit anderen Augen sehen.

Carmen hat Bekleidungstechnik studiert und gemerkt, dass sie neben der Kleidung vor allem die Geschichten dahinter interessieren. Anschließend absolvierte sie die Deutsche Journalistenschule in München. Aktuell arbeitet Carmen als freie Journalistin in Berlin zu den Themen Mode, Nachhaltigkeit und Greenwashing. Ihre Beiträge wurden in Medien wie Die Zeit, Flip und Spiegel Online veröffentlicht.

Für die Recherche „Das System Zalando“ wurde Carmen mit dem Otto-Brenner-Preis und dem Deutschen Journalistenpreis ausgezeichnet. Im Rahmen eines Fellowships recherchierte Carmen zur Bekleidungsindustrie in New York und Los Angeles. Carmen hält Lehrveranstaltungen zum Thema „Konstruktiver Journalismus“ an der TU Dresden und der Akademie Mode & Design in Berlin.

Carmens Foto by Anna-Lena Kribbeler

VRENI JÄCKLE

IMPULSVORTRAG von Vreni Jäckle | Co Founder Fashion Changers
09:30 Uhr | Audimax | Stream

FASHION CHANGE: Über Mode, unser Klima und was wir alle tun können

Welche Auswirkungen hat die Modeindustrie auf das Klima, welche Rolle spielen etwa CO2, Chemikalien, Mikroplastik und die sogenannte Sheinification? Wie beeinträchtigt die Klimakatastrophe heute schon Menschen in Produktionsländern? Wie kann und muss Mode in Zukunft aussehen, um klimafreundlicher zu sein? Und worauf können wir alle achten, wenn wir das nächste Mal Mode kaufen?

Diesen Fragen geht Vreni Jäckle, Co-Founder der unabhängigen Community- und Bildungsplattform Fashion Changers in ihrem Vortrag nach.

Vreni Jäckle setzt sich als Fashion Changers Co-Founder, Buchautor*in und Speaker*in leidenschaftlich für eine nachhaltigere und fairere Modeindustrie ein.

Nach einem interdisziplinären (Gestaltung-Kommunikation-Wirtschaft) Studiengang, entschied Vreni sich für ein Volontariat beim bekannten Online-Magazin Edition F unter der Leitung von Teresa Bücker. Dort setzte sich Vreni mit feministischen Themen auseinander und trug zum Aufbau der Edition F-Community bei. Heute setzt Vreni die gestalterischen und redaktionellen Fähigkeiten bei Fashion Changers um – als kreative Leitung, im Aufbau einer starken Community und in der Markenbildung.

Vreni interessiert sich vor allem dafür, welche kreativen Möglichkeiten Mode bietet, wie Mode unser Gerechtigkeitsverständnis herausfordert und welche progressive Wirkung Mode in der Gesellschaft entfalten kann. Diese Themen behandelt Vreni auch als Co-Buchautor*in von „Fashion Changers“ und in Magazin-Artikeln für Brigitte Be Green oder dem 2050 Magazin. Im Fashion Changers Online-Magazin führt Vreni gerne Interviews mit spannenden Persönlichkeiten zu Themen wie Nonbinary-Fashion oder Upcycling.

Als Moderator*in gelingt es Vreni mit viel Feingespür für die Zwischentöne und Leichtigkeit, ehrliche und inspirierende Gespräche entstehen zu lassen. Als Speaker*in hat Vreni unter anderem auf Modemessen, wie der Premium und Innatex, sowie in renommierten Bildungsinstitutionen, wie der Akademie für Mode und Design und dem London College of Fashion, gesprochen. Neben Fashion Changers geht Vreni künstlerischen Projekten nach und hatte zuletzt eine interaktive Foto-Ausstellung zum Thema Überproduktion und Überkonsum in der Platte.Berlin.

Vrenis Foto by Livia Kappler

JUTTA MEISEN | SAMIRA KULJURGIS | DAVID FINKE | BIRGIT REHER

FAIR FASHION TALK
09:50 Uhr | Audimax

Lokale Lösung, globale Wirkung – Was können wir in unserer Community und unserer Stadt für nachhaltigere und fairere Mode bewegen?

Mode betrifft uns alle – aber wie können wir vor Ort etwas verändern? Fast Fashion hat massive Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, doch nachhaltige Alternativen entstehen oft direkt in unserer eigenen Community. Drei Bielefelder Akteurinnen diskutieren über konkrete Wege, um in unserer Stadt einen positiven Wandel voranzutreiben: Welche nachhaltigen Mode-Angebote gibt es bereits? Welche Lösungen kann jede*r Einzelne mitgestalten? Wie können wir gemeinsam die Entwicklung hin zu fairer und umweltfreundlicher Mode fördern? Bringe deine Ideen mit, stelle Fragen und werde Teil des Wandels!“

Jutta Meisen

Upcycling Fashion Designer, Co-Founder Nou.Niss Reanimated Fashion, Sustainable Fashion & Upcycling Activist, Sustainability Educator

„Ich bin ausgebildete Modedesignerin und habe an der Hochschule Bielefeld Studiert und habe auf Basis meiner Bachelor Kollektion das Konzept für das Modelabel Nou.Niss entwickelt, das sich auf die Rettung hochwertiger aber beschädigter Wollstoffe fokussiert.

Nou.Niss vereint Upcycling mit Visible Mending, mit dem Fokus auf Individualisierte Designs und kreative Reparaturen auf Anfrage. Meine Designs sind spezialisiert auf Upcycling und „Zero-Waste“ sowie Kostümdesign. Außerdem bin ich spezialisiert auf  Workshopkonzeptionierung und Nachhaltigkeitsbildung.

Mein Engagement für Kreislaufwirtschaft und Umweltschutz spiegelt sich immer wieder in meiner Arbeit wider.“

Samira Kuljurgis

„Ich arbeite seit über 15 Jahren in der Modebranche. So habe ich sowohl privat als auch beruflich verschiedene Prozesse und Instrumente (und deren Auswirkungen) für die Produktion von Mode entlang der gesamten Wertschöpfungskette erlebt.

Die Fast-Fashion-Industrie boomt und wächst so stark wie nie zuvor. Ultra Fast Fashion erobert den Markt. Sie ermöglicht den immer häufigeren Konsum von Mode zu sehr niedrigen Preisen, die in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kosten der Produkte stehen, die von den Näherinnen, den Produzenten und unserem Planeten getragen werden.

Greenwashing, Intransparenz, Verschweigen von Fakten – und schon scheinen Unternehmen nachhaltig zu sein, ohne wirklich etwas für Mensch und Umwelt zu tun. Ich stelle dieses Konstrukt nicht nur in Frage, sondern möchte es gemeinsam mit vielen anderen AktivistInnen und VisionärInnen ändern und den Slow Fashion Sektor unterstützen und ausbauen.“

David Finke

Fairtrademerch / Inhaber

„Es gibt keine Alternative zu fairen Arbeitsbedingungen und einer nachhhaltigen Produktion.

Das Bewusstsein dafür wächst schon lange.

Und solange Politik und Wirtschaft das Ziel nicht konsequenter verfolgen, liegt es eben an jeder einzelnen Kaufentscheidung.“

Birgit Reher

Leitung Klimaschutz & Nachhaltigkeit im Umweltamt der Stadt Bielefeld

„Ich arbeite seit vielen Jahren in der Bielefelder Stadtverwaltung und beschäftige mich mit der Umsetzung der SDGs vor Ort. Mit der Nachhaltigkeitsstrategie und den Klimaschutzzielen wurden viele Projekte angestoßen, um auch hier vor Ort etwas beizutragen. Dabei ist mir die Vernetzung der Menschen und Initiativen besonders wichtig, um ein besseres Verständnis für globale Handelsketten zu erreichen und um gemeinsam etwas zu bewegen.

Bielefeld ist seit 2013 ausgezeichnete Fairtrade Town und hat sich schon früh auch mit dem Themenfeld der Arbeitsbedingungen bei der Herstellung von Berufsbekleidung beschäftigt und faire Produkte gekauft. Denn wir haben alle die Verantwortung für faire Arbeitsbedingungen bei der Produktion unserer Kleidung zu sorgen.“

Fachbereich Bekleidung des Berufskolleg Halle (Westf.)

Präsentation UPCYCLING-Fashion
10:15 Uhr | Audimax

Titel: „Textil-Revolution: öko, fair und neu gedacht“

Der Beitrag der Bekleidungstechnischen Assistent:innen und der Auszubildenden aus dem Fachbereich Bekleidung des Berufskolleg Halle (Westf.) beleuchtet die negativen Folgen des übermäßigen Bekleidungskonsums auf die Umwelt und entlarvt gängige Mythen zum Altkleiderrecycling.

Er zielt darauf ab, das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum zu schärfen und Lösungsansätze aufzuzeigen. Zudem werden innovative Upcycling-Modelle vorgestellt, die auf kreative Weise das Potenzial von Altkleidern für eine nachhaltige Modezukunft nutzen.

Clara Tomé Colomer

WORKSHOP
11:00 Uhr | Audimax

„ENVIRONMENTAL AND HUMAN IMPACTS OF FAST FASHION SUPPLY CHAINS“

Clara Tomé Colmer is an EU Climate Pact ambassador, Climate activist, environmental law expert and fashion model.

I worked for UNEP on sustainable fashion communications and I was named UN Climate Verified Agent by the UN to fight against climate missinformation in social media.

I am also a content creator and an educator on topics such as sustainable fashion, climate justice and sustainability, and I am currently co leading GARN Youth, an ngo that fight for the Rights of Nature.

Tanvir Kabir 

Counsellor (Political & Projects) Embassy of Bangladesh
Berlin,Germany

IMPULSVORTRAG
13:00 Uhr | Audimax

Germany is the second largest trade partner for Bangladesh which is predominantly RMG imports from Bangladesh.

We need collaboration among the academia, the researchers, and,  enhanced people to people engagements to ensure that Soil, Water and Energy issues in Bangladesh and Germany are taken care of in the spirit of the EU Green Deal, Soil Act and Supply chain Act. Also, the human security dimensions of the workers predominantly women need to be factored beyond the minimum wages to ensure them sustainable livelihoods.

WORKSHOP INFOS

Die Teilnahme an den Workshops kann über die Plattform Eventbrite gebucht werden. Für jeden Workshop gibt es unterschiedliche begrenzte Kapazitäten. Diese sind in der jeweiligen Info ersichtlich. Den Link zur Workshop-Anmeldung haben wir an alle Teilnehmenden per E-Mail versendet.

Wie gründe ich eine Klima-AG an meiner Schule und welche Projekte kann ich starten?

Kapazität 21 Plätze gesamt; ab 5. Klasse geeignet
Raum B 438

Habt ihr schon einmal etwas von Energiescouts gehört? Wie könnt ihr in der Schule das Thema Umwelt- und Klimaschutz voran bringen? In diesem Workshop könnt ihr die Arbeit der Energiebeauftragten kennenlernen und Ideen sammeln und ausprobieren, wie ihr an euren Schulen Energie sparen und so etwas zum Klimaschutz beitragen könnt.

Die Schülerinnen und Schüler der Klima-AG geben Tipps rund um das Thema Nachhaltigkeit, Müllvermeidung und Energiesparen, so dass ein Leitfaden für alle Teilnehmenden für die eigene Schule und das eigene Konsumverhalten erarbeitet wird. Werdet zB eine Fairtrade School, eine Schule der Zukunft oder gestaltet euren eigenen Umweltwettbewerb. Freut auch auf viele Ideen rund rum die Themen Klima- und Umweltschutz.

Siebdruck – das ist Rock’n’Roll für die Seele! Die Technik ist schnell gelernt und man hat sofort tolle Ergebnisse.

Kapazität 20 Plätze gesamt; ab 7. Klasse geeignet
Raum B 238

Es sind keine Vorkenntnisse oder besondere Fähigkeiten notwendig. Die Teilnehmenden können gerne eigene Materialien zum bedrucken mitbringen (z. B. Jutebeutel, T-Shirts, …). Bitte Sachen anziehen, die schmutzig werden dürfen.

Wir drucken vorhandene Motive auf Stoff und/oder Papier. Ich bringe Siebdruckrahmen mit .

In dem Workshop liegt der Schwerpunkt auf den Auswirkungen der Fast Fashion Industrie auf Mensch und Umwelt durch globalisierte Herstellungsprozesse und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen.

Kapazität 30 Plätze gesamt; ab 9. Klasse geeignet
Raum B 239

Wir setzen uns kritisch mit Fast Fashion auseinander, reflektieren unsere eigene Rolle als Konsument:innen von Fast Fashion und entwickeln Handlungsoptionen für einen klimafreundlicheren und nachhaltigeren Konsum.

Wo kommt unsere Kleidung her? In einer digitalen Rallye entdecken wir dann verschiedene Probleme anhand der Lieferkette unserer Kleidung.

Kapazität 25 Plätze gesamt; ab 7. Klasse geeignet
Die Teilnehmenden können zum Workshop ein Lieblingsshirt mitbringen (welches sie an dem Tag nicht tragen).
Raum C 200

Gemeinsam wollen wir schauen, welche Handlungsoptionen es gibt: Was kann ich individuell tun, um Kleidungsmüllberge zu vermeiden? Um für fairere Arbeitsbedingungen entlang der Lieferkette zu sorgen? Vor allem aber auch: Welche Akteure müssen zwingend in die Pflicht genommen werden, damit sich etwas ändert?

Inhalt des Workshops: Eine abgelegte Jeans zerschneiden, zusammen mit Kleber und Pappe eine Bild, einen Gutschein oder eine Glückwunschkarte herstellen. Für den Workshop ist kein Vorwissen nötig.

Kapazität 15 Plätze gesamt; ab 8. Klasse geeignet
Die Teilnehmenden sollten eine abgelegte Jeans (Hose oder Jacke) mitbringen
Raum B 242

„Second-Hand ist doch nachhaltig, oder? Aber was passiert eigentlich mit den Kleidern, die niemand mehr will?“ In unserem Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen der 2nd-Hand-Mode und der Altkleiderindustrie. Mit unserer Lokalgruppe von Fashion Revolution möchten wir zeigen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt – auch nicht bei gebrauchter Mode.

Kapazität 28 Plätze gesamt; ab 7. Klasse geeignet
Raum B 245

Der Workshop beginnt mit einer Einführung in die Welt der Altkleider: Wir decken die Probleme hinter dem Handel mit billiger, gebrauchter Kleidung auf. Anhand spannender Beispiele aus afrikanischen Altkleidermärkten erfahrt ihr, wie der sogenannte „Waste Colonialism“ die Lebensgrundlagen der einheimischen Bevölkerung beeinträchtigt.

Im zweiten Teil wird’s praktisch: In Kleingruppen nehmt ihr verschiedene Altkleidungsstücke auseinander. Dabei findet ihr heraus:
• Wie schwer es ist, die verschiedenen Bestandteile eines Kleidungsstücks voneinander zu trennen.
• Welche Materialien und Verarbeitungstechniken in der Modeindustrie genutzt werden.
• Warum die meisten günstigen Kleidungsstücke nur schwer recycelbar sind – und welche schädlichen Stoffe dabei eine Rolle spielen.
Die Erkenntnisse aus der Dekonstruktion halten wir auf Arbeitsblättern fest und diskutieren anschließend gemeinsam, wie Kleidung nachhaltiger und recycelbarer gestaltet werden könnte.

Dieser Workshop ist mehr als nur Theorie: Er zeigt euch die unsichtbaren Probleme der Modeindustrie und regt zum Nachdenken an. Bist du bereit, hinter die Fassade deiner Kleiderschrankschätze zu blicken?

Sneakerproduktion in Asien, Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter*innen, Alternativen in der Schuhproduktion, Ökosiegel

Kapazität 15 Plätze gesamt; ab 8. Klasse geeignet
Vorwissen ist nicht nötig, Materialien werden gestellt.
Raum C 223

Nahezu jeder besitzt Sportschuhe. Für viele sind sie nicht nur bequeme Fußbekleidung, sondern Kult. Doch wie sieht es in den Fabriken aus, in denen die großen Hersteller produzieren lassen? Die suchen sich die Standorte vor allem danach aus, wo es am billigsten ist. In Kambodscha und Vietnam liegen die Stundenlöhne im Cent-Bereich. Hungerlöhne, vergiftete Umwelt und ein gnadenloser Wettbewerb sind der wahre Preis dieser Schuhe. Ein Preis, den nicht die Käufer bezahlen…

Wir reisen zusammen mit einem T-Shirt um die Welt und schauen in welchem Land was passiert, damit wir im Laden ein tolles Shirt kaufen können. Anhand der Produktionsschritte eines T-Shirts werden ökologische, soziale und ökonomische Probleme aufgezeigt.

Kapazität 15 Plätze gesamt; ab 8. Klasse geeignet
Raum B 244

FAST FASHION SUPPLY CHAINS

Kapazität 165 Plätze gesamt; ab 9. Klasse geeignet
Workshop in englischer Sprache;
Teilnehmende, welche nicht so gut englisch verstehen, können sich gerne Kopfhörer mitbringen und in den Stream mit der deutschen Übersetzung einloggen

Raum AUDIMAX

We tackle social and environmental impacts of every step of the supply chain until the garments reach the landfill, how social media plays a big role in influencing microtrends and our consumer behavior, and the R rules: reject, reuse, repair, recycle

Ein Einblick in Label und Marken – Fairer Handel und nachhaltige Siegel – Nachhaltiger und gerechter Fußballsport – Handlungsalternativen gemeinsam erarbeiten, Gestaltung eines Gruppenplakates

Kapazität 25 Plätze gesamt; ab 9. Klasse geeignet
Raum Senatssaal A 424

Warm-up mit SDG`s – Gemeinsam Ziele erreichen!
Fußballherstellung – Stationenlernen
Globale Lieferkette am Beispiel Fußball auf der großen Weltkarte

Am Beispiel Sporttextilien werden internationale Lieferketten, Produktionsverlagerung und deren soziale und ökologische Auswirkungen erarbeitet. Im Rahmen des Workshops sollen Videos per Smartphone gedreht werden

Kapazität 20 Plätze gesamt; ab 10. Klasse geeignet
Die Schüler*innen sollten wissen, wie man selber ein kurzes Video dreht
Raum B 246

Schnelle Moden mit neuen Trends und Kollektionen kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt. Das hat Folgen auf Mensch und Umwelt.

Die Kreislaufwirtschaft bietet Lösungsansätze. Wir sammeln in dem Workshop praktikable Ideen für den eigenen Beitrag zur textilen Ressourcenwende.

Kapazität 56 Plätze gesamt; ab 7. Klasse geeignet
Raum Hörsaal C2

5. Internationalen Schüler:innen Klimakonferenz in Bielefeld

F A I R   F A S H I O N

Am 12. März 2025 öffnen sich die Türen der Hochschule Bielefeld HSBI für die bereits 5. Internationale Schüler:innen Klimakonferenz. Unter dem inspirierenden Motto FAIR FASHION laden wir Schulen und Schüler:innen der Klassen 7-13 (EF-Q2) sowie Berufskollegs ein, sich auf eine spannende und lehrreiche Reise in die Welt der nachhaltigen Mode zu begeben.

Unsere Mode hat eine Geschichte, die oft unsichtbar bleibt. Von der Herstellung der Rohstoffe über die Produktion bis hin zu den Logistikwegen – die globale Textilindustrie hinterlässt einen großen ökologischen Fußabdruck und beeinflusst das Leben von Millionen Menschen weltweit. Bei der Klimakonferenz in Bielefeld möchten wir diese Inhalte transparent machen und Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft präsentieren.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, sowohl vor Ort als auch hybrid, Schüler:innen für die weitreichenden Auswirkungen der Textilproduktionsprozesse auf das Klima, die CO2-Bilanz, die Menschenrechte und die Rohstoffgewinnung zu sensibilisieren. Durch Vorträge, Austausch und interaktive Formate wollen wir ein Bewusstsein für die Dringlichkeit des Wandels in der Modeindustrie schaffen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

ZUR AGENDA

Interaktive Workshops beziehen die Ideen und Anregungen der Schüler:innen mit ein und informieren über neue Ansätze zu einer nachhaltigen Textilienherstellung. Auf dem großen Markt der Möglichkeiten können Schulen, Vereine und Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsprojekte präsentieren.

Mit der technischen Unterstützung der HSBI wird es ein Live-Streaming der Schüler:innen Klimakonferenz auf einer interaktiven Internetplattform geben, so dass eine Teilnahme auch für nationale und internationale Schulen und Interesssierte möglich ist. Für die gesamte Konferenz inklusive eines Online-Workshops zum Thema Fair Fashion wird es eine englische Simultanübersetzung geben. Somit sind auch deutsche, europäische und internationale Partnerschulen der Schulen aus der Region herzlich zur Teilnahme eingeladen. Bitte macht eure europäischen und internationalen Partnerschulen bereits jetzt auf diesen Termin aufmerksam und ladet sie in großer Zahl zur Teilnahme an der 5. Internationalen Schüler:innen Klimakonferenz ein. Bitte teilt uns gerne mit, welche nationalen, europäischen und internationalen Partnerschulen von euch dabei sein werden.

Der Tag der Bildung und die Internationale Schüler:innen Klimakonferenz wird bereits zum fünften Mal in Kooperation mit der HSBI Hochschule Bielefeld durchgeführt.

ZUR AGENDA

SAVE THE DATE!

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